Eigentlich müsste man… alles ganz anders machen - neu und auf jeden Fall auch einfacher. Nach viel Pause möchte ich über eine neue alte Idee schreiben.
Da nervt etwas. Nachdem ich mich mittlerweile sehr über die Art und Weise wie man Programme in Linux installiert, nämlich - Suchen, Auswählen, Bestätigen, Fertig!, würde ich mir so was auch auf Programm- ebene wünschen. Wie schön wäre es doch wenn man gerade Standard- aufgaben ähnlich lösen könnte. Irgendwie sehe ich keinen Reiz darin das richtige, perfekt geeignete Programm für meine Aufgaben zu suchen oder womöglich eine Lizenz für irgendetwas zu bezahlen, was ich vielleicht nur einmal benutzen werde.
Viel besser wäre es, … ich könnte dem Programm sagen was ich will - vielleicht auf Text- oder einer anderen abstrakten Ebene (z. B. Paket- verwaltung unter Linux). Einfache Befehle wie eine Formatkonvertierungen und Objektextraktionen sollten ja ohne Probleme möglich sein. Vielleicht haben Programmierer auch Freude daran uninterante Standardaufgaben zu programmieren. Dabei könnte man meinen, dass sich dort kaum etwas (z.B. in Formaten) ändert. Was wäre also wenn es eine große Bibliothek mit programmierten Algorithmen bereit stellt. Tolle Idee, doch bin ich nicht der erste der so was denkt: Schließlich gibt es zu jeder Programmier- sprache Bibliotheken mit fertig programmierten Schnipseln Quellcode. Doch das meine ich nicht. Solche Biliotheken sind für Programmierer gemacht und nicht für normale Menschen. Was diese Standardaufgaben abnehmen und so Computer mal wieder ein Stück leichter machen.
Weiterdenken, bald gibts mehr.
Geht das Überhaupt? Wie? Ohne alles kaputt zu machen?
Ja es geht - und wenn man den Facebook-Analysen von http://adonomics.com/ glauben darf sogar recht gut. Der Wert, den Firmen mit Anwendungen in Social Networks erzielen ist gigantisch - nach deren Angaben über 450′000′000. Das ist ja schon mal eine ganze Menge! Aber Wert ist leider nicht gleich Geld. Zwar erreichen Firmen eine betrachtliche Zahl an Usern, doch auch die Summe an Investitionen ist gigantisch. slide (Firmenprofil) konnte 58 Millionen US-Dollar an Mitteln beschaffen, die Einnahmenseite sollte doch nicht ganz so rosig aussehen. Doch auch Google war lange Zeit auf der Suche nach einem vernünftigen Geschäftsmodell und für Google hat sich das lange Suchen mehr als bezahlt gemacht.
TechCrunch: 8 Millionen US-Dollar wurden im vergangenen Jahr von SocialMedia an Facebook-Entwickler. Dabei nutzten etwa 20% der 29′000 Anwendungen Social Media als Advertiser. Leider gibt es noch keine so langfristigen Daten für OpenSocial Apps.
Der Erfolg von Social Network Anwendungen sollte eigentlich gigantisch sein - Wenn Nutzer Spass an guten, inovativen Anwendungen haben steht liebsamen Empfehlungen nichts im Weg. Zumal ja auch Verknüpfungen mit externen Diensten sich unter Umständen einen tollen Mehrwert bieten.
Bestimmt ist fast jeder schon mal über iGoogle gestolpert, eine personalisierte Google-Startseite. Und wer sagt schon immer zu Sudoku oder Pacman nein?! Und schwubbs schon ist iGoogle wirklich die Startseite geworden, oder noch besser - man installiert gleich Google Desktop, dann muss man nicht einmal den Browser öffnen und kann alle seine Dokumente gleich mit durchsuchen lassen…
Aber - schon mal dran gedacht was Google alles so speichert?! Schließlich ist meine schöne Startseite weg, wenn ich meine Cookies lösche und mich nicht bei Google anmelde. Und schon mal dran gedacht, das jeder Aufruf eines Google-Servers mit einem Cookie jeden Nutzer zumindest ein Stückchen identifiziert? - So viel zur Einleitung.
Google stellt jedoch keine schlechten Produkte her - und könnte man Google trauen wäre die Internetwelt auch viel schöner. Mit Google Gadgets haben JavaScript-Könner wieder mal gezeigt was man alles so machen kann. Kleine nützliche Anwendungen die mir meine Lieblingsfeeds, Wetter, Youtube-Videos, Aktienkurs, … und nicht zu vergessen Spiele nicht nur auf meine Google-Startseite, sondern auf jede Webseite bringen reizen wohl alle Nutzer. Auch toll das Google an die vielen Webmaster gedacht hat - nur war es wahrscheinlich nicht ganz uneigennützig.
Doch gehen wir etwas in die Tiefe: Gadgets nur JavaScript und HTML in einem XML-Dokument installationsfertig verpackt. Alle Features kommen erst durch die Nutzung der JavaScript API von Google (einer muss ja zeigen, wie man so etwas programmiert). Gerade erst Features wie persistentes Speichern von Einstellungen, Einbinden von Flash und Tabs, Nachladen von Inhalten, Internationalisierungsmöglichkeiten und natürlich die Auswertung per Google Analytics machen das ganze zu einem tollen Konzept. Aber gerade die bei Analytics verfügbaren Daten lassen wieder fragen: Zu welchem Preis?! Und wer weiß was schon allein durch Auswerten von Cookies etc ans Tageslicht kommt?
Für weitere Informationen diese Folien empfohlen. Ach ja, Gadgets bieten die Grundlage für OpenSocial - quasi sozialisierte Gadgets.
is only in german for now. I thought about change to english, but i'm running out of time (maybe later).
Computer, Internet sind kompliziert - meist zu kompliziert. Vielleicht ist es ja möglich einiges einfacher zu machen. Hier sollen neue Ideen angedacht werden, aber auch bestehendes genauer angeschaut. Viel wird sich um Internet-Phänomen drehen, aber auch sonst gibt es gibt es viel zu verändern.